Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

Nachlese Crowdconvention 2011 via storify.com

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Crossposting im Posterous-Blog

UX Camp Europe 2011 in Berlin #uxce11

[View the story „UX Camp Europe 2011 in Berlin“ on Storify]

Diesen Beitrag habe ich mit dem Online-Publishing Tool storify.com erstellt. Die Nutzung erfolgt hinsichtlich mehr Effizienz beim Bloggen, mehr Spaß beim Lesen durch neue Erzählweisen.

Crossposting hier:

Ankündigung: Portfolia 2011 / 26. -27. Mai 2011

ePortfolios an Hochschulen – so scheint es- ist neben eLearning-Initiativen nur ein Randthema oder gar kein Thema. Dennoch sind hier einige dabei (z.B. eportfolio Initiative Berlin Brandenburg), Nutzungsszenarien und Rahmenbedinungen für ePortfolios an Hochschulen zu erforschen und zu erproben. Die HTW Berlin hat in den letzten 18 Monaten dieses Thema mit einem Forschungsassistenten vorangetrieben und organisiert nun einen zweitägigen Workshop: die „Portfolia 2011“, der diese Woche vom 26.-27. Mai 2011 an der HTW Berlin stattfindet.

ePortfolios wurden schon recht früh im Zusammenhang mit der Nutzung von digitalen Medien diskutiert.  2003 formierte die EU eine Initiative  (EIFL- eportfolio for all ) mit ambitionierten Zielen – jeder EU Bürger soll bis zum Jahr 2010 ein ePortfolio haben. Jetzt haben wir 2011 und es ist ausreichend Zeit um Erfahrungen zu sammeln und Pro ( …create a platform for taking control of their personal knowledge management) und Contra (E-portfolios – 7 reasons why I don’t want my life in a shoebox) zu postulieren oder entsprechende Tools zu entwicklen (z.B. siehe Wikipedia). Dennoch hat das Thema nie wirklich an Fahrt gewonnen. Mit den Medien des Web 2.0 – Blogs, Facebook, Twitter, Linkedin, Youtube, Card.ly etc. erhielten ePortfolios weder in der Diskussion noch in der Umsetzung einer konkreten Aufschwung. Sie sind aber nicht vom Tisch – ePortfolios, im besonderen für die Präsentation, werden über Umwege und unter anderen Begriffen diskutiert – u.a. im Reputation Management, Personal Branding und in Rückkopplung für das Recruitment 2.0.

Zu dem zweitägigen Workshop an der HTW Berlin wurden nationale und internationale ExpertInnen eingeladen, mit denen kollaborativ an Konzepten für ePortfolios gearbeitet werden kann. Karten können noch gebucht werden und zwar via amiando Veranstaltungswebsite. Die Ergebnisse des Workshops werden zusammengefasst und später auf den Seiten vom eLearning Competence Center veröffentlicht.

Der Hashtag lautet #portfolia.

Rückblick: Berlin Open Data Day

Berlin platzt aus den Nähten nicht nur hinsichtlich Veranstatlungen in der digitalen Wirtschaft (meine auch die vielen Baustellen). Diesen Mittwoch (18.05.2011) startete die Aktionsplattform Open Data Berlin mit einem Event ihren Weg in die breitere Öffentlichkeit. Die Aktionsplattform verbindet viele bekannte AktivistInnen aus dem „Social Media & Web 2.0“-Netzwerk sowie Vorreiter wie  Verantwortliche für den digitalen Wandel in der Berliner Verwaltung. Es eint sie das Interesse in Berlin „Open Data / Linked Open Data“- Forderungen mitzugestalten und den Prozess nach Offenheit, Partizipation und Transparenz zu begleiten. An Open Data / Linked Data werden (berechtigte – andere wie die USA und UK haben schon Erfahrungen) Erwartungen geknüpft – Bessere Entscheidungen, Transparenz sowie Innovationen.

Und so war das Veranstaltungpanel mit Akteuren aus der Verwaltung, der Zivilgesellschaft und Forschung gut besetzt. Die  Einführungsvorträge öffneten den Erwartungshorziont: Daniel Dietrichs (Opendata Netzwerk) sprach von „Blühenden Landschaften durch Linked Open Data“ und Ulrich Freise, Senatsverwaltung Inneres u. Sport, sagte „….die Daten gehören den Menschen“. Die Werkschau gab 14 sehr unterschiedlichen Projekten einen Raum und zeichnete somit den aktuellen Stand sowie des derzeit realistische Potenzial nach wie z.B. :

  • die Datenbeschaffung ist schwer -teilweise kein Zugriff oder die Daten sind nicht in maschinenlesbarer Form zur Verfügung (PDF).
  • Barrieren und Schwierigkeiten auf Seiten der Verwaltung sind u.a.: ungenauer Auftrag sowie der Schutz von personenbezogenen Daten und Geschäftsgeheimnissen http://twitpic.com/4z9ajq
  • Vorteile zeigen sich aber schon jetzt – Daten können durch die neuen und geforderte Methoden besser analysiert und auf Koinsestenzen überprüft werden ( Prof Ulrike Rockmann, Amt für Statistik)

In der Podiumsdiskussion wurden die Vorteile, Nachteile und Problematiken von Open Data diskutiert. Es ging um die Kultur der neuen Offenheit und wie sich diese in der Gesellschaft entwickeln lässt sowie darum, wie der Prozess in der Verwaltung und insbesondere bei den Mitarbeitern in Gang gesetzt werden kann.

Nocheinmal zurück zu den Innovationspotenzialen – diese sind nicht abstrakt und nicht nur wenigen großen Unternehmen vorbehalten. Konkret lässt sich das u.a. an dem Beispiel von Lorenz Matzat aufzeigen. Seine derzeitge Tätigkeit bezeichnet er als Datenjournalist – was eine neue Form des Online-Journalismus ist. Für die Taz hat er auf der Grundlage von öffentlichen Daten, die als PDF vorlagen, den Flugroutenattlas vom BBI mit den Lärmbelastungen visualisiert. Mit der PDF Tabelle getrennt von der Karte konnten wenige etwas anfangen; mit der Visualisierung wurde eine allgemein verständliche Grundlage geschaffen. Dies ist nicht mal eben nebenher zu erledigen aber sicher ein Bedürfnis z.B. in der betroffenen Bevölkerung. Und so schafft er Lösungen für ein quasi Alltagsproblem – zu viele Daten und Informationen und wie diese analysieren um sie dann zu interpretieren? Visualisieren.

Für die Visualisierung ist differenzierte Know – How nötig. Angefangen bei der Datenbeschaffung, der Umwandlung in maschinenlesbare Formate zur Eingabe in Visualisierungstool, Kenntnisse diverser Visualisierungstools. Der Umgang mit den Tools erfordert Einarbeitung und Erfahrung. Ebenso benötigt man Kentnisse bzgl. der Eigenarten von Infografiken und Visualisierung.

In dieser Hinsicht finde ich passt Open Data ebenfalls in den Kontext von eVideo 2.0. Denn oft schaffen einzelne Kreative einen Mehrwert für eine sehr breite Nutzgruppe.

Ja, die Veranstaltung hat mir gut gefallen – war zwar auch Frontal aber damit die Kommunikationsaufgabe gelingt, muss das Medium dem Gegenüber und der Situation angepasst werden.  Medial schön aufbereitet mit Twitterwallr, Aufzeichnungen und hoffentlich bald im Netz zur Verfügung stehende Folien. Großer Dank an die Veranstalter :-).

Hier noch meine Eindrücke – wieder als Folie auf Slideshare.

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Die Diffusion von Web 2.0: Informare, Blogging the City und IT-Profits.

Glaubt man den Zahlen, ist das Web riesig und Web 2.0 via Facebook, Twitter, Google, Blogger, Wiki sowie iPhone/ Smartphone oder ipads/tabletPC´s im Alltag angekommen. Facebook und Twitter pranken dem Nutzer mittlerweile auf den Websites fast jeder größeren medialen Institution entgegen. Und die re:publica – Treff der Netz- und Socialmediaaktivistinnen-  hat es in die klassischen Medien geschafft und erzeugt über Monate einen medialen Nachhall. Eingebettet in das Nutzerverhalten des eigenen beruflichen Netzwerks und ausgestattet mit den verschiedensten Endgeräten sowie immer verfügbaren Netzzugang lässt es sich gut im Web 2.0 leben und es als Standard in der Kommunikation, dem Workflow und Wissenserwerb propagieren. Wie so oft ist es gut, sich mit dem Detail zu beschäftigen, Zahlen herunterzubrechen (z.b. nur 460.000 deutsche Twitteraccounts) und sich einzelne Branchen anzusehen. Schnell wird klar – die Realität sieht für viele anders aus – wie es sich für mich bei meinen letzten Veranstaltungsbesuchen abzeichnete.

Informare Barcamp 2011 – Konferenz für alle Wissensarbeiter

Zunächst einmal war ich beim Barcamp auf der Informare (03-05 Mai im Cafe Moskau), welches Abends als positiver Testballon für die Veranstalter ablief. Das drum herum war gut organisiert, die musikaltischen Pauseneinlagen waren ´nen Hammer nur leider leider fehlte das Publikum und die Session Runden waren extrem klein. Ich habe mich der Runde „Science as a Wiki“ angeschloßen. Wie der Titel verrät, ging es in der Gruppendiskussion, um die Einsatzmöglichkeiten von Wikis in der Wissenschaft. Schnell waren die Pro u. Contra Lager wieder besetzt : Wie ist es mit der Darstellung der eigenen Leistung? Wenn alles öffentlich sein soll, wie schützt man sich vor Ideendiebstahl und damit seinen Innovationsvorsprung?  Die Fronten blieben bis zum Ende hart.

IT-Profits „Business in the Cloud“

Dann war ich diese Woche bei der IT-Profits, die sich dem Cloud-Computing in  Ausstellung und  Vortragsreihe widmete. Die Vortragsreihe war von Lösungsanbietern bis Research-Unternehmen gut besetzt und die kurzen Vorträge gaben kompakt einen exzellenten Überblick zum aktuellen Stand. Neue Berufsfelder zeichnen sich ab wie der CIO=Chief Integration Officer oder der Devicemanager, die dann sozusagen die Mobility Strategie umsetzen – welche aber den meisten Unternehmen noch fehlt.  Beim Ausstellungsbesuch traf ich einen Bekannten, mit dem ich mich dann länger angeregt über Kreatives Wohnen und Arbeiten (Generationsübergreifende Wohnen, Coworking)  in einer vernetzten Gesellschaft unterhielt und diverse realisierte und zukünftige Projekte (Betahaus, Aufbauhaus) diskutierte. Dazu passt  inhaltlich die folgende Veranstaltung, denn es gab auch hier Gespräche über Zwischennutzung von Immobilien und inwiefern Social Media eine Rolle spielt.

Blogging the City

Am 12.05.2011 fand in den Uferhallen  „Blogging the City – neue Öffentlichkeiten für Stadt und Architektur“ statt – eine Auftaktveranstaltung, um den Möglichkeiten der digitalen/sozialen Medien sowie Web 2.0 für Stadtplanung und Architektur nachzugehen z.B. hinsichtlich Kommunikation und Workflow. Ziemlich viel interessanter Input – in einer sehr klassich organisierter Veranstaltung (Frontal).

Zusammenfassung

In den Folien auf Slideshare – habe ich ein paar Screenshots von den aus meiner Sicht erwähnenswerten Aktueren gesammelt. Leider nicht alle, denn auch hier zeigt sich wieder, dass die Social Media Integration nur sehr langsam und teilweise zögerlich abläuft. Twitter, Facebook, Slideshare – sind nicht selbstverständlich in der (externen) Kommunikation.  So hilft dann nur Hingehen und Mitschreiben und das Vertrauen darauf, dass einen die Informationen finden, wenn sie relevant werden.

Fazit: Das Digitale ist ubiqitär und der Wandel vollzieht sich. Die Annäherungen sind jedoch sehr unterschiedlich, vollziehen sich im unterschiedlichen Tempo und sind nicht immer mit Social Media u./o. Web 2.0 sowie dessen Prinzipien verbunden.

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cognitive cities conference berlin

Letztes Wochenende fand die cognitive cities conference an verschiedenen aber nicht beliebigen Orten in Berlin statt. Längst überfällig wurden hier aktuelle verschiedene Trends und Strömungen im urbanen Kontext besprochen – Gegenstand der Konferenz waren  insofern: Opendata, Opengov, Urbane Mobilität, Grünes Haus, Design Thinking und  Coworking. Und  vieles  passt sehr in den Kontext von  eVideo 2.0 (wie Design 2.0, Business 2.0) und so lohnt sich ein Drüberlesen in jedem Fall.

Tag 1: Konferenz-Tag:

Tag 2: Workshop-Tag

  • u.a. wurden die Ergebnisse der 1. Internationalen Coworking Studie vorgestellt
  • Design Thinking Workshops wurden durchgeführt von inventedhere  „Zivilcorouge stärken“ (im Etsy-Lab) und mit ENABLE_berlin gab es urban-soziale Fragestellungen zu lösen: Business im öffentlichen Raum, urbane Mobilität, soziale Interaktion ( ODC, Betahaus).

„One of the biggest challenges we are facing is the change in paradigm. We still trying to solve problems of the 21st century with 20 century models. Many are still thinking in how to adapt business, education and politics to the current demand, without realizing that the demand has change completely. What was a solution before, it is not longer applicable. „

Reviews

„You generate value for someone else without you consent, simply by using public space. This is problematic!“

„We run extreme risk of losing public space to commerical interests – it’s through our activites that we have any hope to live in a smart citiy like I would imagine it.“

Zusätzliches

„Cognitives Cities“ ist ein wohl klingender Begriff  aber  dennoch ist er nicht allgegenwärtig – bekannter sind die Begriffe „Informational City“, „Knowledge City“, „Networked City“ …(siehe Glossar -Urban Andalusia Attributes Center of Contemporary Art). Vielleicht vereint es sich in Zukunft begrifflich darunter obwohl – ist es nötig? Stadt bietet viele Layer. Darum noch weitere Links als Einstiegspunkte:

  • Glossary: Informational City
    „This term was coined by Manuel Castells to define the urban reality resulting from a new form of economic development related to the process of late capitalist restructuring. His hypothesis is that the interaction between the contemporary form of production and the contemporary development model has generated new social and spatial forms. Both coincide in the Informational City, an urban environment with its main characteristics being flexibility, social polarisation, and fragmentation.“
  • Straßennetz verschiedener Städte als Layer übereinandergelegt Infographic: Who’s Got the Worst Urban Sprawl?
  • Richard Florida prägte den Begriff „Kreative Klasse“
  • Coworking Hub auf Netvibes
  • Future of Money von KS12 (Die in den Design Thinking Workshops entwickelten Ideen enthielten kaum Ansätze, Geld damit zu verdienen – Tendenz „Weltfrieden“ (scherzhaft gemeint). Die Notwendigkeit, Geld zu verdienen mit ihrem Angebot, sehen die Workshopmacher für sich selbst schon. )

Falls ihr weitere Links hierfür relevant haltet – dann einfach in den Kommentar posten.

Fortsetzung der Debatte – Netzpolitischer Kongress der Grünen

Trotz meiner wenigen Zeit am Wochenende habe ich es noch zu den letzten Veranstaltungen am Abend des  Netzpolitischen Kongresses der Grünen geschafft. Naja eigentlich, lag es auch ein wenig daran, dass viele der Themen schon auf anderen Veranstaltungen aus den verschiedensten Perspektiven diskutiert wurden und bei diesen Veranstaltungen oft die selben Leute als Akteure und/oder Zuschauer unterwegs sind. Insofern hielt sich mein Interesse zunächst in Grenzen aber wie es eben mit den vorschnellen Schlüssen so ist: sie sind übereilt.

Erstens war die Location mal wieder große Klasse – ich selbst war noch nie im Bundestagshaus. Die Architektur steht ja für eine transparente Demokratie, die moderne Bundesrepublik und der Abkehr von diktatorischen Gesellschaften (finde, war passend zum Event). Zweitens habe ich mich sehr gefreut, Leute wiederzutreffen und drittens gab es auch am Ende der Veranstaltung sehr interessante Sprecher, die mit ihren Erfahrungen und Erkenntnissen einen Weg wiesen – wie Marleen Stikker “Privacy by Design” und Kurt Opsahl “Privacy is a universal human right”.

Sicher, für die, die sich schon lange mit dem angebotenen Themenkreis auseinandersetzen, sind es alt bekannte Forderungen aber von deren Umsetzungen sind wir jedoch meilenweit entfernt – galaktische Meilen: Eine Mondentfernung in Bezug auf die Privacy z.B. bei Facebook, Google u. a. Plattformen. Eine Sonnenentfernung in Bezug auf die Privacy innerhalb des Staatsorganisation wie uns einerseits die nun gereiften Früchte des eGoverments wie elena und der eAusweis oder die Internetzensur-Vorhaben der Bundesregierung zeigen. Beispielhaft hierfür gilt auch unsere Wahrnehmung des Internets als öffentlicher Raum: In der Regel ist es in privatem Besitz – die Leitungen, Server und Services, die wir gerne nutzen – gehören Unternehmen, die global agieren, und diese Infrastruktur gehört keinen Staaten oder Völkern. Und so ließen sich fast endlos Beispiele über die verschiedenen Themenstränge nennen.

Klar der Blick über den eigenen Tellerrand mit Leuten wie Marleen Stikker und Kurt Opsahl ist gut aber irgendwie ist es wie eine Heilssuche verbunden mit der Externalisierung des Problems. Wir müssen hier ran und mehr Menschen einbinden, weitere Mitstreiter für die Diskussion gewinnen und die bisherigen Akteure unterstützen, die es nun über einen langen Weg bis in die Ebene der Politik geschafft haben. Meiner Meinung nach sind es verdammt wenige Akteure und darum sind es immer dieselben Leute (und deren Motivation ist ganz sicher nicht die Erlangung eines Prominentenstatus).

Also was wäre z.B. ein Ansatz für die Politik? Die Zeit schreibt:

“Netzpolitik muss als Multi-Stakeholder-Ansatz verstanden werden, das heißt: Politik, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft müssen von Anfang an gleichberechtigt beteiligt sein”

Hieraus ergeben sich die Akteure, die es gilt einzubinden und was ja auch mit der Enquete digitale Gesellschaft geschehen ist. Aber  Ernüchterung macht sich breit:

“Hohe Erwartungen waren mit dem Start der Enquete-Kommission Internet und Digitale Gesellschaft verbunden. Doch überall dort, wo neue Konzepte angekündigt waren, ist bisher Ernüchterung eingetreten. So haben die in der Kommission vielfach recht progressiven netzpolitischen Positionen von Vertreterinnen und Vertretern der Union, FDP und SPD bisher leider keinen Einzug in die Tagespolitik des Bundestages gefunden”

Mein Fazit:

Es zeigt sich wieder das aktuelle Dilemma: das Thema “Internet” ist groß, schwer zu fassen und es ist schwierig im kleinen Kreis, Konzepte für die Gesellschaft zu entwickeln und diese dann zu implementieren. Wir sind zwar auf dem Weg aber die Diskussion und Entwicklung von Konzepten (Nutzungszenarien) muss noch stärker in den Gang kommen. Dies ist nicht das Revier der Medien, der PolitikerInnen, der WissenschaftlerInnen u.a. ExpertInnen sowie all derjenigen „die sich gut ausdrücken können“. Sie alle ringen nämlich selbst mehr als verzweifelt um Strategien, Konzepte für die Teilhabe in der digitalen-vernetzten Welt.

Hier noch ein paar Links zur Nachlese: